Hauptgruppe IV

FSG - Wiener Linien, Wiener Stadtwerke, Bestattung Wien

 


Bis spätestens 7. Oktober kannst Du schriftlich oder online eine Wahlkarte beantragen.

Weiterführende Informationen zur Wahl am 11.Oktober 2020 erhältst Du im ersten Bild,   im zweiten Bild geht’s zum Online-Antrag! Klicke auf die Bilder!

Nutze Dein Wahlrecht – es ist auch Deine Stadt!







Kathrin Gaál, Amtsführende Stadträtin für Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen,

zu Besuch bei uns in der Hauptwerkstätte.


 

Kathrin Gaál war in ihrer Funktion der Frauenförderung bei uns in Simmering bei den Wiener Linien zu Besuch. Sie war sichtlich beeindruckt über unsere Lehrwerkstätte. Kathrin erhielt viele Informationen die sie begeisterten, wie z.B. dass bei den Wiener Linien insgesamt 238 Lehrlinge, davon im technischen Bereich derzeit sogar 36 junge Damen, ihre Ausbildung machen und dass mehr als 90% aller Lehrlinge nach ihrer Lehre übernommen werden. Das Programm FIT (Frauen in der Technik). 10-12 Damen werden ausgebildet, die einen neuen Beruf (Nachrichtentechnik) erlernen und diesen in weiterer Folge bei den Wiener Linien ausüben können. 

Kathrin Gaál setzt sich unter vielem anderen auch für leistbares Wohnen für die Menschen in unserer Stadt  aber für Alleinerziehende, die in vielen Fällen Frauen sind, natürlich doppelt und dreifach ein. Ihr ist es ein Anliegen, dass es Angebote gibt, die ein leistbares Wohnen für Alleinerziehende absichert. Das hat die SPÖ auch im Bereich des geförderten Wohnbaus mit dem Wohnmodell für Alleinerziehende umgesetzt. 

Wir danken Kathrin Gaál für ihren Besuch bei uns und wünschen ihr für den 11.10.2020 viel Erfolg!

Freundschaft






 

Von der „Grippewelle“ ………zur Pandemie 2020, Freitag der 13.

 Noch ist es weit weg, anderer Kontinent - Ausmaß noch unbekannt - einige belächeln es noch …………

Nervosität breitete sich aus und niemand wusste, was kommt auf uns zu.

Willkommen im Neuland!

Die Meldungen überschlugen sich und am Wochenende sprach die Regierung eine Ausgangsbeschränkung aus.

Die Bedienstetenvertretung und viele KollegInnen mussten Vorkehrungen für die neue und nicht geprobte Veränderung treffen. Da wir zur kritischen Infrastruktur zählen, sind wir dazu angehalten, alles muss weiter Laufen und die Sicherheit der KollegInnen steht an erster Stelle. Die Lehrlinge mussten kontaktiert werden, damit sie ab Montag nicht mehr zur Arbeit kommen.

Montag - der Krisenstab tagt, wo auch die Bedienstetenvertretung vertreten ist und alle warten gebannt, wie es weiter geht.

Unsere IT-MitarbeiterInnen begannen auf Hochtouren zu arbeiten. Intensiv müssen organisatorische Vorkehrungen getroffen werden. Auch wenn es den Anschein hat, dass ist eh alles leicht zu schaffen, man braucht ja NUR EINE Sitzung. Es folgten unzählige Besprechungen, manchmal sogar im Stundentakt. Die Arbeitsplätze und Arbeitszeiten mit den Anwesenheiten, im Fahrdienst, den Werkstätten, der Infrastruktur, im Verwaltungsbereich müssen verändert werden. Für Arbeiten im Betrieb gibt es Gruppeneinteilungen für ein geteiltes Arbeiten, damit bei einer Ansteckung durch Covid-19 der Betrieb aufrechterhalten bleibt. Die Computer-Zugänge für hunderte KollegInnen in Home Office mussten eingerichtet werden. Die Unterlagen für die Arbeit von daheim aus, müssen gepackt werden.

Safety first! - Die erste Zeit war für viele eine große Herausforderung. Ein Computer in der Arbeit funktioniert anders in der Anwendung als daheim. Besprechungen finden nur mehr über eigens dafür installierte Programme mit Kamera und Mikro statt. Ein Lernprozess ist auch das Switchen von Arbeitszeit und Freizeit. Jeder Computerfreak wird das bestätigen können, kaum setzt man sich zum PC, sind schon wieder viele Stunden um. Im Homeoffice ist der soziale Kontakt weg und ein Austausch unter KollegInnen verläuft anders. Besondere Umstände, wie z.B. Kinder zu Hause, erleichterten diese neue Situation nicht unbedingt.

Der Umgang mit KollegInnen im Betrieb draußen läuft anders ab, kein Händeschütteln zur Begrüßung und viel Hände waschen und trotzdem nicht mit den Händen ins Gesicht greifen dürfen.

Uns, wurden zusätzlich Kopfschmerzen bereitet, als Kollegen anderer Fraktionen ihre Tätigkeit ausnutzten und sich nach Außen bezüglich „SICHERHEIT“ Sorgen gegenüber der KollegInnen machten. Sie versprühten mit ihren geistigen Ergüssen Ängste, die nicht aus Nächstenliebe geschahen, sondern rein aus populistischen Gedankengängen und gaben damit, der Panikmache Nahrung. (Sorry, das war nun etwas zynisch.)

Nichts breitet sich in einem Flächenbrand gleich so schnell und zerstörerisch aus, wie schlechte Nachrichten und falsche Behauptungen.

Wir stellten uns nicht in Szene, die Bühne wurde von uns nicht benutzt, wir waren und sind es, für euch immer erreichbar und arbeiteten, wie sonst auch, sinnvoll FÜR EUCH an der vordersten Front, dort wo die Besprechungen und Entscheidungen stattfanden.

Viele von uns allen verfolgten nach Möglichkeit die täglichen Pressekonferenzen und wurden ständig mit ändernden Informationen überflutet. Ob es Panikmache war oder nicht, möge nun jeder für sich selbst entscheiden. Der totale Shut Down, wurde von KollegInnen, sogar mit dem Gefühl einer Nachkriegszeit verglichen.

Die Sicherheitsmaßnahmen wurden Großteils unseres Erachtens nach gut organisiert und auch zeitgerecht angewendet. Es erfolgte eine Einbindung der Bedienstetenvertretung zu den Problempunkten bezüglich der Corona-Krise.

Großes Thema: Desinfektionsmittel, welche vor dem Virus schützen, aber bei übermäßigem Gebrauch anderen Hautkrankheiten Tür und Tor öffnen.
Finden wir den Mittelweg.
Es wurde von den Betriebsräten Desinfektionsmittel besorgt bzw. eine andere Lösung gefunden. Auch wenn manchen die Maßnahmen als zu spät, unzureichend oder falsch erschienen sind, es gibt/gab bei den WL keinen einzigen nachgewiesenen Fall, dass sich ein/e MitarbeiterIn im Dienst mit dem Virus angesteckt hat. 8 Personen hatten sich im privaten Bereich infiziert.

Um nicht noch weitere Verwirrung zu stiften entschieden wir uns, dass die Informationen der Dienstgeberin im Intranet aussagekräftig waren. Sollten dennoch Fragen offen gewesen sein, so waren wir immer für euch da, so wie wir es immer sind und weiterhin sein werden.

NIEMAND bei den Wiener Linien, Wiener Stadtwerken oder bei der Bestattung, musste um seinen Arbeitsplatz fürchten. Wir wissen aus Gesprächen, dass diese Sorgen unter einigen KollegInnen da waren.

BK Kurz meinte, „…..dass jeder irgendjemanden kennt, der an Corona gestorben ist“  Richtig wäre gewesen „……. dass jeder irgendjemanden kennt, der durch Covid-19 arbeitslos geworden ist“. Corona mit dem totalen Shut Down brachte Österreich über 300.000 zusätzliche Arbeitslose und 1,2 Millionen in Kurzarbeit. Kurzarbeit ist gut und gibt es DANK der GEWERKSCHAFT, denn sonst hätten wir in Österreich um weitere 1,2 Millionen Arbeitslose mehr! 


·        Kündigungen aufgrund Covid-19, war bei uns kein Thema.

·        Kurzarbeit - Ja das war Thema! Die konnte jedoch bei uns, durch die Sozialpartnerschaft von eurem Gewerkschafter mit der Dienstgeberin, verhindert werden und es wurden sogar Reservedienste mit einer Rufbereitschaftszulage angewendet. 

·        Reservedienste und Dienstplanänderungen mit immer vollem Gehalt.

·        Täglich ca. 1300 MitarbeiterInnen im Reservedienst

·        Home Office

·        Dienstplanänderung, unter anderem auch die geteilten Unterbrecher im Busbereich

·        Schutzmaßnahmen, unter anderem auch die Absperrungen in den Fahrzeugen

·        Desinfektionsmittel o. Kostenersatz, seitens der Betriebsräte

·        Abschluss von Grundsatzvereinbarung, die vereinzelte Betriebsvereinbarungen oder Teile davon außer Kraft setzen,

·        5 Minuten/h Verschnaufpause für verpflichtende GanztagesmaskenträgerInnen der Security

·        Fahrten von mehreren Personen in Dienstautos – Schutzmaßnahmen erfolgt

·        Schwangere Kolleginnen wurden freigestellt.

·        Eine Freistellung zur Betreuungspflicht bis zu drei Wochen hat in einem Betrieb der kritischen Infrastruktur keine Gültigkeit – Wir hatten es!

·        2020er Gebührenurlaub der bereits angemeldet war, durfte dann doch wieder storniert werden!

·        Freikaffee im Wert von ca. € 70.000.—

·        Wahrscheinlich fehlt der eine oder andere Punkt noch……aber wichtig ist doch, dass ihr beruhigt sagen könnt, ihr habt eine ArbeitnehmerInnenvertretung auf die ihr euch verlassen könnt und die mit dem Dienstgeber eine Gesprächsbasis hat, die für euch von Nutzen ist.

 Die angeführten Maßnahmen sind in manchen Augen vielleicht rasch hinunter getippt oder gelesen, jedoch konnten diese nur durch laufenden Informationsaustausch umgesetzt werden. Nachbesserungen waren immer wieder notwendig. Wir, die FSG FunktionärInnen waren und sind, stets um euer Wohl bemüht und führten auch viele telefonische Gespräche mit euch und es wurden teilweise Whats-App Gruppen eingerichtet um im Kontakt zu bleiben. Die meisten der oben erwähnten Punkte erforderten mehrere  Gespräche oder Verhandlungen und begleiteten uns die ganze Zeit über, aufgrund der sich immer ändernden Situationen und Maßnahmen, die bundesweit gesetzt wurden.

Wir sahen nicht auf die Uhr und auch der Kalendertag war für uns nebensächlich. Uns war wichtig, in dieser schwierigen Zeit, immer an eurer Seite zu sein!

Freundschaft 

eure FSG - FraktionärInnen

Hanni Klčo 


 

 


 

 









Liebe Kolleginnen und Kollegen,

mit diesem Eintrag möchten wir Untenstehendes nochmals unterstreichen.

Die anderen Fraktionen geben beim öffentlichen Kritisieren gegen ihren Dienstgeber kräftig Gas. Statt dass sie die Zeit nutzen und im Hintergrund produktiv arbeiten, verstecken sie sich lieber im eigenen Unternehmen und nutzen das Rampenlicht der Medien.

Ob dieser Weg der Fraktionen, ein guter ist und langfristig gesehen positives bringt, wird vielleicht noch sichtbar. Der Versuch ein Unternehmen öffentlich anzuprangern ist der eine Weg….

Wir bleiben bei unserem Weg und sprechen dort, wo es Sinn macht.

 Freundschaft eure FSG


Wir wollen keine Werbung für die FSG machen - Sicherheit ist unser Thema!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

aufgrund der derzeitigen Lage, beschränken wir unsere Arbeit auf Aktionen die zu eurem Schutz und der Sicherheit dienen. Selbstverständlich lesen auch wir Einträge in den sozialen Medien, jedoch haben wir derzeit andere Prioritäten, als dort auf Berichte anderer Fraktionen zu reagieren.

Die verschiedenen Fraktionen können Fraktionsarbeit leisten, sich ein Mascherl umbinden und meinen, dass man alles was im Moment gut läuft ihnen zu verdanken hat.

Wir kümmern uns lieber um realistische Dinge, die euch in der derzeitigen schweren Lage helfen, euch Sicherheit bringen und unterstützen euch, das System aufrecht zu erhalten und dafür ein recht HERZLICHES DANKESCHÖN an euch ALLE!

Es ist derzeit eine sehr schwere Zeit, durch die wir gehen und es hätte sich niemand von uns je gedacht, dass wir so etwas einmal durchleben müssen. Bleiben wir bitte zuversichtlich und stark und stehen wir gemeinsam diese Zeit durch!

Selbstverständlich sind wir für eure Fragen und Sorgen da.

Freundschaft!


Information:

Aufgrund der aktuellen Geschehnisse rund um Covid-19 können wir mitteilen:
KV-MitarbeiterInnen im Außendienstband Schema 3 erhalten seit 13.3.2020 bis auf Widerruf, für angeordnete Reservedienste zu Hause eine pauschale Abgeltung in Höhe von Rufbereitschaftszulage.


 


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05.07.2019

ANRECHNUNG von VORDIENSTZEITEN

Der Nationalrat hat in seiner Sitzung am 3. Juli 2019 eine Änderung der Vordienstzeiten-Regelungen im BUNDESDIENST beschlossen.
Auch die Wiener Landesgesetzgeberin hat Änderungsbedarf in der Dienstordnung und der Vertragsbedienstetenordnung.
In einer ersten Verhandlungsrunde der younion mit der Dienstgeberin konnte vereinbart werden, dass bei einer Neuregelung der Vordienstzeiten für im Aktivstand Beschäftigte – so weit wie möglich – eine amtswegige Neufeststellung erfolgen soll.
Im Gegensatz zum Bundesdienst hat die younion auch mit der Stadt Wien einen langjährigen Verjährungsverzicht bis zum 31.12.2019 vereinbart.
Über die weitere Entwicklung werden wir selbstverständlich informieren!



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